ST024 – Von Utopien und Produktdesign

Stop Styling!
Dass Gregor Hutz einen Film über einen der einflussreichsten Produktgestalter der DDR machen würde, ist aus seiner Biographie nicht unbedingt zu erahnen. Jedenfalls ist dies nicht zwangsläufig, wenn man in München geboren und in Italien aufgewachsen ist. Doch die Liebe zum Film und das Interesse für Automobildesign führten ihn zu Prof. Karl Clauss Dietel, über den er nun den Dokumentarfilm ‘Stop Styling!’ drehen möchte. Prof. Dietels Designs folgten anderen Zielen als das Produktdesign heute. Nachhaltigkeit und sorgsamer Ressourceneinsatz gehörten dazu – Werte, die erst in den letzten Jahren wieder verstärkt verfolgt werden. Herr Dietel könnte demnach mit seinem Erfahrungsschatz einiges dazu beitragen. Ein Thema, das spannend genug ist, um sich einmal mit Gregor Hutz darüber in einem Café zu unterhalten.
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Utopie – Magazin für Sinn und Verstand
Utopisches Denken wieder auf die Tagesordnung zu heben, ist das Ziel von Camilla Elle, Julio Gomes und ihrem Team, denn der Utopie geht es schlecht. Utopien, so sagen sie, stecken gar in einer Krise. Zwischen wirtschaftlichen Interessen und politischer Kurzsichtigkeit scheinen Utopien keinen Platz zu finden. ‘Utopie – Magazin mit Sinn und Verstand’ möchte daran etwas ändern. Darin soll es in phylosophischen und literarischen Texten um Gedankengebäude gehen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, was es eigentlich ist, das zum Wohl des Miteinanders beiträgt. Utopisten sollen zu Wort kommen und einen Diskurs entfachen, der größere Kreise der Gesellschaft einbeziehen soll. Aber alles muss klein beginnen. Und daher wird nun ersteinmal per Crowdfunding Geld für den Druck der ersten Ausgabe gesucht. Wie wir die Krise der Utopien überwinden können und welchen Anteil daran das Magazin spielen kann, erklärt uns Camilla Elle.
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Durch&Durch – Debutalbum
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Projektupdates
Room In A Box bietet neue Produkte an und räumt auf dem OneSpark-Crowdfunding-Festival ab +++ Schule im Internet braucht noch ein paar Euro +++ Benny Grebs DVD ist gefundet +++ St. Pauli Zoo kann vollendet werden, da die Finanzierung erfolgreich war +++ Berge des Wahnsinns räumt mit über 54.000 Euro wahnsinnig ab +++ Rock’n’Rodeo wurde endlich, endlich veröffentlicht +++ Looking Into Black Boxes ist ein Juwel geworden. Ihr findet die bisherigen Episoden im eigenen Blog. Dort kann das Projekt weiterhin per Flattr unterstützt werden.

Der Podcast ‘Rechtsbelehrung‘ hat eine ganze Episode dem Thema Crowdfunding gewidmet.

Beteiligt an dieser Episode:
avatar David Scribane Auphonic Credits Icon Amazon Wunschliste Icon
avatar Camilla Elle
avatar Gregor Hutz
Passende Schwarmtaler-Episoden zu dieser Folge
ST055 - Von Elektromobilität mit Laurin Hahn

4 comments

  1. Ich verstehe die Spendenaufrufe für diese Projekte nicht.

    Die Doku ist offensichtlich längst gedreht, sonst könnte man keine 5 minütige Preview zeigen. Das Utopie-Magazin erscheint auch online, warum sollten Leser es als Printvariante kaufen? Die Jungs von Durch&Durch hatten scheinbar genügend Geld, um ihr Album professionell aufzunehmen. Wäre der Vertrieb/Marketing über online Kanäle nicht sinnvoller als ein paar CDs zu pressen und dafür Geld zu verballern?

    Mir scheint hier wird Crowdfunding entweder für Hobbyprojekte benutzt bzw. um PR zu betreiben. Ich finde das ziemlich fragwürdig und etwas, nunja, faul.

    1. Hast Du Dir die Interviews angehört? Dort erklären die Initiatoren, wofür das Geld benötigt wird. Ein Film ist nicht fertig, wenn er abgedreht ist. Mit Printprodukten erschließt man andere Zielgruppen als mit Webseiten und wenn die Band ihre Songs auf Vinyl pressen wollen würde und anderen dies gefällt – warum nicht?

      1. Die Projekte dienen in erster Linie den Initiatoren und nicht einer größeren Gemeinschaft. Sie von anderen Leuten finanzieren zu lassen finde ich daher fragwürdig. Im Falles des Magazins und der Band wird finanzielles/unternehmerisches Risko auf andere Leute verteilt.

  2. Zum Glück ist das Projekt nun erfolgreich ausgegangen.
    Bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis – hoffentlich wird die Relevanz des Themas “DDR-Design” so etwas deutlicher. Leider wird es doch ungerechtfertigt meist nur mit ‘Mangelkultur’ und ‘staatlicher Kontrolle’ assoziiert. Die bedeutsamen Aspekte wie Langlebigkeit und Nutzerfreundlichkeit treten noch zu sehr in den Hintergrund, wie ich finde.

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